Die Band The Soul Jazz Dynamiters verpackt auf ihrer

begeisternden Debüt CD Jazz-Raffinement gekonnt in Groove-Rhythmen.

...Unter dem Bandnamen The Soul Jazz Dynamiters flunkern die Vier gekonnt mit all den hinreißenden Floskeln von Funk und Soul Jazz: tanzbaren, bodenständigen Groove-Rhythmen, blues- und gospelgetränkten Orgel-Akkorden, aufreizend zuckenden Gitarren-Akzenten und sinnlich züngelnden Saxofon-Phrasen. Das allein ergäbe mit seinen Referenzen an Größen wie Eddie Harris, Les McCann oder Grant Green schon eine kochende Sound-Mixtur. Aber diese Band zieht unterschwellig eine zweite Ebene in ihren musikalischen Darbietungen ein, und dort spielen sich ungewöhnliche Dinge ab: schräge Dissonanzen, skurrile Klangeffekte, sperrige rhythmische Stolperschwellen oder gar satirische Brechungen, denn der Spielwitz der Combo kann durchaus mit Sinn für Ironie daherkommen....

Bleibt als Fazit: Man muss sich nicht unbedingt beim Publikum anbiedern, um anzukommen. Gut so!"

Mannheimer Morgen, 2009


THE SOUL JAZZ DYNAMTERS sind Peter Back (sax), Jo Bartmes (hammond, rhodes), Holger Nesweda (dr) und der Frankfurter Gitarrist Martin Lejeune. Ihr selbstbetiteltes Album (www.souljazzdynamiters.com) groovt so wunderbar eckig & kantig wie Scofields erste Aufnahme mit Medeski Martin & Wood (,A Go Go‘, 1998) ...Die Musik von THE SOUL JAZZ DYNAMTERS ist pures Entertainment, für alle, die Klischees nur als Überraschungseffekte mögen. Und Überraschungen bietet dieses Album eine Menge. Sehr gut! (P.S.: Da ich die Floskel „und auch sehr funky“ bedauerlicherweise nicht im Text unterbringen konnte, stelle ich sie dem Leser zum individuellen Einsatz in Zusammenhang mit dieser Rezension zur freien Verfügung.) lt

Lothar Trampert, Gitarre&Bass, 2009


Wer für die sonnigen Tage, die uns hoffentlich in diesem Sommer zahlreich geschenkt werden, noch einen groovenden Soundtrack sucht, dem empfehle ich sich mal die neue CD der Soul Jazz Dynamiters aus Frankfurt reinzuziehen.

Die Platte bietet von der ersten Sekunde an eine gehörige Portion Groove (oder wie sie es selbst bezeichnen „contemporary retro groove“). Dazu kommt natürlich eine Prise Jazz, die aber wohldosiert ist und somit auch für den „Nicht-Jazzer“ angenehm bleibt. Die Tastenklänge von Jo Bartmes (Hammond B3 oder Fender Rhodes) und das Gitarrenspiel von Martin Lejeune sind super abgestimmt und so endet die Kombination nicht in einem Brei, sondern in interessanten Klangfarben. Insgesamt klingt das Album absolut echt und das mag ich ganz besonders – kein Schnickschnack, keine Überproduktion, einfach Groove. Mit „Oriental Heart Attack“ und „Indian Weib“ gelingt den Herrschaften auch die ein oder andere musikalische Überraschung.

www.groovekanister.de, 2009


Und es wären auch nicht die zeitgenössisch aufgeklärten Musiker, die hier nun mal versammelt sind, wenn sie nur rückwärtsgewandt längst Dagewesenes zu intonieren versuchten. Da gibt es einiges in der Musik dieser Formation, das aktuelle Spielformen reflektiert und miteinbezieht.”

G.Hottmann (HR-Jazz-Redaktion), 2008


„Denn ihre Musik, die sie an zwei Tagen hintereinander im Jazzkeller präsentierten, 

ist nicht nur gut, sie ist auch heiß.“ 

Frankfurter Rundschau, gor, 2008



„Die Musik hat nichts Gefälliges und geht mächtig nach vorne weg. Alles ist mit viel Finesse inszeniert.”

Frankfurter Rundschau, S. Michalzik, 2008